Die Muskauer Waldeisenbahn, das war einst ein weitverzweigtes Netz von Feldbahnstrecken in 600 mm Spurweite.
Die Erste Strecke wurde 1895 eröffnet und das Netz wuchs und veränderte sich ständig.
Die reichen Vorkommen an Braunkohle, Ton und anderen Rohstoffenin der Oberlausitz erforderten eine wirtschaftliche und schnelle Transportmöglichkeit. So hielt sich die Bahn über beide Weltkriege bis 1980.
Ab diesem Zeitpunkt fand kein regelmäßiger Verkehr mehr statt. Die Strecken nach Kromlau und Bad Muskau wurden abgebaut.
Nur die Ziegelei in Weißwasser unterhielt noch eine Strecke zur Tongrube Mühlrose auf der noch in regelmäßigen AbständenTonzüge verkehrten. Hier fanden in den 80er Jahren schon Sonderfahrten statt. Ein rühriger Verein versuchte das übrig gebliebene Material vor der Verschrottung zu retten und für die Nachwelt zu erhalten.
Nach der politischen Wende in der DDR ging dieser Verein daran, die abgebauten Strecken zu reaktivieren und einen Personenverkehr für Touristen durchzuführen. Ebenfalls wurde ein kleines sehenswertes Museum gestaltet.

Heute befindet sich der "Hauptbahnhof " der Muskauer Waldeisenbahn in Weißwasser-Teichstraße. Von hier aus kann man nach Bad Muskau und nach Kromlau reisen. Von der Strecke nach Kromlau zweigt das Gleis nach Mühlrose ab, das ebenfalls noch vollständig erhalten ist. Es wird aber nur noch für Sonderfahrten genutzt.

Beide Orte haben Ihre Sehenswürdigkeiten, in Kromlau gibt es den Rodedenton-Park mit der sehenswerten Rakotz-Brücke und Bad Muskau ist berühmt für seinen Pückler-Park.

Eine Reise mit der Schmalspurbahn ist besonders an Dampftagen ein einmaliges Erlebnis.

Wenn Sie mehr über diese Bahn wissen möchten, empfehle ich Ihnen da Buch von Friedemann Tischer "Die Muskauer Waldeisenbahn" erschienen beim Verlag Kenning ISBN 3-933613-63-9
und die Internetseite www.waldeisenbahn.de


Frank Mähler



Abfahrbereiter Zug im Bahnhof Weißwasser



Hier macht die Bahn ihrem Namen alle Ehre. Die Gleise ziehen sich mitten durch den Wald. Die Aufnahme entstand zwischen Weißwasser und Kromlau.



Das muß man selbst gesehen haben, denn man würde es sonst nicht glauben. Das Wasser dieser ehemaligen Tongrube ist wirklich so grün. An der Strecke nach Kromlau findet man mehrere solcher Seen



Auf der Strecke nach Kromlau.



Streckenende in Kromlau. Von hier kann man zu schönen Wanderungen u.a. zum Rodedentronpark aufbrechen.



Woltersdorfer Straßenbahn

Modelle des JahresLieferbare ArtikelBuchneuheitAGBRestpostenverkaufPatentierter FlexzaunUnser Ladengeschäft "Buntes Lädchen"Kühlzug